Elfenbeinküste: Urlaub, Reisen, Sehenswürdigkeiten

Elfenbeinküste

Die Côte d'Ivoire, wie die Elfenbeinküste offiziell genannt wird, ist ein etwa "quadratisches" Land mit rund 550 Kilometern Seitenlänge und ist von den Staaten Ghana, Burkina Faso, Mali, Guinea und Liberia als Nachbarn umgeben. Hauptstadt der Elfenbeinküste ist Yamoussoukro, das Abidjan abgelöst hat.

Elfenbeinküste - Kolonialzeit und Name

Das Land lebt in Grenzen, die zu Zeiten der französischen Kolonie im Jahre 1893 willkürlich gezogen wurden. Entsprechend der Gepflogenheiten der damaligen Zeit berücksichtigen diese Grenzen in keiner Weise die Siedlungsgebiete der afrikanischen Völker und reißen diese sogar teilweise auseinander. Die Elfenbeinküste hat ihren Namen von der einstigen Elefantenjagd und den wertvollen Elfenbein-Stoßzähnen.

Elenbeinküste - die Städte Yamoussoukro und Abidjan

In der Hauptstadt Yamoussoukro befindet sich eine der größten Kirchen der Welt: Kathedrale Notre Dame de la Paix, deren Baustiel am Petersdom in Rom angelehnt ist. Wirtschaftsmetropole und kulturelles Zentrum ist die größte Stadt des Landes: Abidjan. Hier lässt sich vielerorts noch das französische Flair aus der Kolonialzeit spüren, daher wird die Stadt auch gerne als Paris Westafrikas bezeichnet. Bunte Märkte, Restaurants, Bars, Nachtclubs und ein imposantes Geschäftsviertel bestimmen das Stadtbild. Auch die Heimat vieler Fußballspieler der Elfenbeinküste ist hier.

Elfenbeinküste: Natur und Tierwelt

Die Elfenbeinküste ist durch die für Afrika typischen Ökozonen bestimmt. Während sich im Osten der Elfenbeinküste die Badeorte Assouinde und Assinie mit herrlichen Sandstränden und blauen Lagunen mit Mangrovenwäldern zeigen, finden sich im Westen dichtbewaldete Berge und Hochebenen. Hier in der Stadt Man sind die Volksstämme der Guere und Yacouba zu Hause, die noch traditionell leben. Große Maskenfeste und die Stelzentänze zeugen von einer jahrtausend alten Kultur. Bambuswälder und Wasserfälle runden den faszinieren Eindruck ab.

Côte d'Ivoire - Highlights in der Natur

Die Elfenbeinküste ist berühmt für ihre großen und einzigartigen Nationalparks. Wer im Lande Urlaub macht, der sollte sich unbedingt einen Ausflug in den Parc du Banco gönnen, der 3000 Hektar äquatorialen Regenwald vorweist. Ein besonderes Highlight erwartet den Abenteuerlustigen im Urzeit-Regenwald mit bis zu 50 Meter hohen Bäumen - da kommt echtes Tarzan Feeling auf. Der Comoé Wildtierpark im Nordosten beherbergt Leoparden, Elefanten, Löwen und Antilopen.

Elfenbeinküste: Zwischen Bergen und Sandstränden

Die hügelige Landschaft, die in Richtung Savanne stark ansteigt, endet an der Grenze zu Guinea, an der sich auch der Mount Nimba mit 1.752 Metern Höhe befindet. Er wird von beiden Staaten als höchster Punkt des Landes angegeben und betrachtet. Die wichtigsten Flüsse des Landes fließen nach Süden zum Atlantik und sind an den Mündungen größtenteils nicht befahrbar. Manche Küstenstreifen der Elfenbeinküste sind von Sandbänken und Sumpfgebieten mit Mangrovenwäldern durchzogen und für die Menschen auf normalem Wege nicht erreichbar.