Ghana - Urlaub, Reisen, Sehenswürdigkeiten

Ghana

Ghana liegt in Westafrika. Die Hauptstadt heißt Accra. Angrenzende Staaten sind die Elfenbeinküste, Bukina Faso und Togo.

Landschaft von Ghana

Mit Ausnahme zweier Hügelketten im Westen und an der Ostgrenze ist Ghana eher ein flaches Land. Die Sandküste geht in eine Küstenebene über, die von Flüssen durchzogen wird, die nur von Kanus befahrbar sind. Die im Norden gelegene Savannenlandschaft wird vom Weißen und Schwarzen Volta durchzogen. Beide vereinigen sich zwischen zwei Hochlandzonen zum Volta, welcher sich von hier aus zum Meer fließt. Der im Osten des Landes angelegte Volta-Stausee gilt als einer der größten künstlichen Seen der Welt. Hier befindet sich auch der Mount Afadjato, der mit 884 Meter über dem Meeresspiegel gelegene höchste Berg des Landes.

Ghana - Klima und Wetter

Das in Ghana vorherrschende tropische Klima variiert ja nach Höhenlage und Küstennähe. Von April bis Juni und September bis November - während der beiden Regenzeiten - fallen bis zu 2030 mm Niederschlag. Dann weisen die Temperaturen durch den trockenen Wüstenwind „Harmattan“ erhebliche Unterschiede zwischen Tag und Nacht auf.

Pflanzen und Tiere - fragiles Ökosystem

Durch Rodungen für landwirtschaftliche Nutzung werden große Teile der Pflanzenwelt im Lande zerstört. Während der Norden des Landes hauptsächlich aus Graslandschaften mit vereinzelten Bäumen besteht, finden sich in den Bereichen des tropischen Regenwaldes im Süden noch umfangreiche Bestände von beispielsweise afrikanischem Mahagoni und Kapokbäumen.

Die Tierwelt hat durch die Rodungen ebenfalls empfindlich gelitten, besonders im südlichen Landesteil. Die Artenvielfalt, die unter anderem aus Nashornvipern, Pythons, Kobras, Affen, Antilopen, Waldschweinen, Elefanten, Büffel, Hyänen und Leoparden besteht, hat zwar erheblich abgenommen, ist jedoch bisher erhalten geblieben.

Kultur in Ghana

Die ghanaische Kultur ist mit den traditionellen Symbolen der Aschanti eng verwurzelt. Allerdings trägt man hier, im Gegensatz zu fast allen anderen Ländern in Westafrika, keine Masken. Stattdessen trägt man zu unterschiedlichen Anlässen kunstvoll in bunten Farben und vielen Farbkombinationen gewebte Kente-Tücher. Da an den Mustern die gesellschaftliche Stellung des Trägers erkennbar wird, hat jede Sippe ein, entsprechend der Stellung, eigenes Muster. Diese Tücher sind allgemein für festliche Anlässe farbenfroh gehalten, lediglich bei Anlässen der Trauer sind sie in dunklen Farbtönen zu sehen.